Burnout – Too much in my mind

Burnout Neurofeedback Stuttgart

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Burnout ist inzwischen ein bekanntes Phänomen in der Arbeitswelt. Durch Überlastung im Beruf kann sich ein Zustand einstellen, der von Betroffenen häufig ein als Gefühl des Ausgebranntseins beschrieben wird. Burnout ist in erster Linie ein mentaler Zustand, kann aber auch körperliche Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Mit dem neuen Klassifikationssystem ICD-11 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) der WHO, das ab 2022 gelten soll, wird Burnout als Syndrom beschrieben, nicht als eigenständige Krankheit. Demnach sind folgende Symptome charakteristisch für Burnout:

  • (emotionale) Erschöpfung
  • zunehmende mentale Distanzierung vom Beruf oder negative/zynische Einstellungen gegenüber des Berufs (auch als Depersonalisation beschrieben)
  • reduzierte Leistungsfähigkeit

Laut Definition ist Burnout klar in einen berufsbezogenen Kontext einzuordnen und kann bei zu hohem und lange anhaltendem Stress entstehen. Entscheidend ist dabei, dass nicht genügend Ressourcen zur Verfügung stehen um in passender Weise mit dem Stress umzugehen. Besonders gefährdet sind Berufsfelder, die viel Stress ausgesetzt sind, wie medizinische Berufe.

Von Burnout Betroffene merken häufig, dass sie bei der Arbeit unkonzentrierter, gestresst und überfordert sind und sie zudem häufig negative Emotionen haben, müde und gereizt sind. Die Burnout-Symptome ähneln stark Symptomen, die auch auch bei Depressionen typisch sind. In der Forschung besteht daher Uneinigkeit, ob Burnout eine Art Depression ist oder ob diese beiden Konzepte voneinander zu unterscheiden sind. Bekannt ist aber, dass Personen, die an Burnout leiden, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit an einer Depression erkranken als die durchschnittliche Bevölkerung.

Unabhängig davon, wie Burnout einzuordnen ist, wird es von Betroffenen als stark belastend empfunden. Der Schlüssel zum Bekämpfen von Burnout besteht darin, mit bewusster Entspannung dem durchgehenden Stress etwas entgegenzusetzen. Das kann beispielsweise mittels Sport oder Meditation erreicht werden. Auch Neurofeedback kann helfen, das Gehirn von seinem Dauerstress zu befreien, indem gezielt entspannte Gehirnaktivität trainiert wird. Auch feste Termine, die der Entspannung dienen sollen, können helfen, da sie im stressigen Alltag weniger leicht abgesagt werden als das Vorhaben am Abend joggen zu gehen. Mit Entspannungstraining zum Abbau von Stress und Aufbau von Stressresistenz kann Neurofeedback sowohl als Therapie, als auch als präventive Maßnahme eingesetzt werden.

Neben zum Teil schwerwiegenden Auswirkungen auf Betroffene, kann Burnout als stressinduziertes Syndrom auch Auswirkungen auf die Wirtschaft haben, die mit zunehmend mehr Arbeitsausfälle umgehen muss. Um diese Entwicklung zu reduzieren bieten sich unter anderem präventive Vorgehen an, die auf Stressreduzierung und ein Erlernen von gesundem Umgang mit Stress ausgerichtet sind.

Literatur

Awa, W., Plaumann, M., & Walter, U. (2010). Burnout prevention: A review of intervention programs. Patient Education and Counseling, 78(2), 184-190.

Bianchi, R., Schonfeld, I. S., & Laurent, E. (2015). Burnout–depression overlap: A review. Clinical Psychological Review, 36, 28-41.

Bundesministerium für Gesundheit. (2019). Förderung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz. Retrieved from https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/betriebliche-gesundheitsfoerderung/gesundheit-und-wohlbefinden-am-arbeitsplatz.html

World Health Organization. (2019). Burn-out an „occupational phenomenon“: International Classification of Diseases. Retrieved from https://www.who.int/mental_health/evidence/burn-out/en/

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